Die passive Sicherheit lässt nicht kalt
Von Airbag bis Zweitrückspiegel
In den Sechzigern wurde bei den Zweitürern die Sitzlehnenverriegelung verallgemeinert, die zuvor eine Seltenheit war. Auf diese Weise wurde verhindert, dass bei einer starken Bremsung die Lehnen selbst und nicht selten auch die Hintensitzenden auf Fahrer und Beifahrer drückten, nachdem sie nach vorne geschleudert worden waren.
Der 1959 erstmals eingesetzte Dreipunkt-Sicherheitsgurt begann noch im selben Jahrzehnt zur Serienausstattung zu werden; wenigstens auf den vorderen Sitzen. Im Fond folgt er erst zwei, drei Jahrzehnte später.
Der Kindersitz ist, obwohl er mobil ist, in jungen Familien zum festen Bestandteil des Autos geworden. Nur der clever geführte Sicherheitsgurt vermochte ihn zu Beginn einigermaßen sicher zu befestigen. Die in jüngster Zeit nahezu bei allen Modellen zur Serienausstattung avancierte ISOFIX-Kindersitzbefestigung optimiert die Sicherheit des Sprösslings im Bambino-Sessel oder der -Trage.
Der Airbag ist heute ein nicht mehr wegzudenkendes Sicherheitsinstrument. Nur: Ein Baby in einem auf der Beifahrerseite befestigten so genannten Maxi-Cosy kann er im Falle eines (Un-)Falles erheblich verletzen, auch dann, wenn das Tragekörbchen umgekehrt zur Fahrtrichtung steht, was es ja sollte. Auch hier hat die Autoindustrie vorgesorgt, und zwar mit dem abschaltbaren Airbag. Manche Automobile „erkennen“ sogar den Kindersitz und schalten den Luftsack automatisch ab.
Ist der Nachwuchs „automobil“ geworden, stellt sich die Frage nach dessen Sicherheit noch akuter. Bis im Alter von zehn Jahren muss er im Fond verharren; aber ruhig hinhocken, ein Ding der Unmöglichkeit, oder fast. Seit einigen Jahrzehnten lässt sich die sogenannte Kindersicherung manuell in den hinteren Türen einlegen. Öffnen von innen: unmöglich. Schwieriger war es lange mit den Seitenscheiben, vor allem dann, wenn elektrische Fensterheber montiert waren – eine Einladung zum Spielen. Die in der Zwischenzeit bei Elektro-Fenstern praktisch verallgemeinerte, per Knopfdruck mögliche Verriegelung von Fenstern und Türen ist gewissermaßen zum Spielverderber avanciert.
Schön brav sollen Söhnchen und Töchterchen im Fond geduldig das Ende der Fahrt herbeisehnen. Manchmal nervtötend, vor allem für die Eltern. Auch dann sind die Autobauer – und die Zubehörfabrikanten – mit Rat und Tat zur Stelle. Erst einmal mit den Sitzschalen, die die Knirpse höher sitzen lassen. Sie sehen hinaus, was sie ruhiger werden lässt. Und der Sicherheitsgurt verläuft nicht über ihre Nase, sondern, weit weniger lästig, mehr oder weniger über die Brust.
Das Zauberwort Multimedia fesselt in jüngster Zeit meistens den Nachwuchs an die Sitze. Hängt von der Auswahl ab und ob das Budget dazu gereicht hat. Richtig „in“ ist die Familie, die in den vorderen Kopfstützen rückwärts gerichtete Monitore besitzt, über die die Hintensitzenden sich Filme anschauen können oder zeitvertreibende Spielchen ablaufen sehen, die sie selbstverständlich über ihre Konsolen steuern können.
Sehr nützlich kann auch der kleine Zweitrückspiegel sein, mit dem Fahrerin oder Fahrer die zappeligen Kleinen im Blick behält, ohne sich umdrehen zu müssen.
Der 1959 erstmals eingesetzte Dreipunkt-Sicherheitsgurt begann noch im selben Jahrzehnt zur Serienausstattung zu werden; wenigstens auf den vorderen Sitzen. Im Fond folgt er erst zwei, drei Jahrzehnte später.
Der Kindersitz ist, obwohl er mobil ist, in jungen Familien zum festen Bestandteil des Autos geworden. Nur der clever geführte Sicherheitsgurt vermochte ihn zu Beginn einigermaßen sicher zu befestigen. Die in jüngster Zeit nahezu bei allen Modellen zur Serienausstattung avancierte ISOFIX-Kindersitzbefestigung optimiert die Sicherheit des Sprösslings im Bambino-Sessel oder der -Trage.

Ist der Nachwuchs „automobil“ geworden, stellt sich die Frage nach dessen Sicherheit noch akuter. Bis im Alter von zehn Jahren muss er im Fond verharren; aber ruhig hinhocken, ein Ding der Unmöglichkeit, oder fast. Seit einigen Jahrzehnten lässt sich die sogenannte Kindersicherung manuell in den hinteren Türen einlegen. Öffnen von innen: unmöglich. Schwieriger war es lange mit den Seitenscheiben, vor allem dann, wenn elektrische Fensterheber montiert waren – eine Einladung zum Spielen. Die in der Zwischenzeit bei Elektro-Fenstern praktisch verallgemeinerte, per Knopfdruck mögliche Verriegelung von Fenstern und Türen ist gewissermaßen zum Spielverderber avanciert.

Sicherer Kindersitz aus Hostapor-Schaumstoff
Das Zauberwort Multimedia fesselt in jüngster Zeit meistens den Nachwuchs an die Sitze. Hängt von der Auswahl ab und ob das Budget dazu gereicht hat. Richtig „in“ ist die Familie, die in den vorderen Kopfstützen rückwärts gerichtete Monitore besitzt, über die die Hintensitzenden sich Filme anschauen können oder zeitvertreibende Spielchen ablaufen sehen, die sie selbstverständlich über ihre Konsolen steuern können.
Sehr nützlich kann auch der kleine Zweitrückspiegel sein, mit dem Fahrerin oder Fahrer die zappeligen Kleinen im Blick behält, ohne sich umdrehen zu müssen.

